„Er wird für immer in meinem Herzen bleiben“ – Joshua Kimmich und die besondere Verbindung zu seinem Vater
München – Manchmal sind es nicht die größten Siege, die einen Menschen für immer prägen. Es sind die Menschen, die von Anfang an an ihn geglaubt haben, die ihn auf seinem Weg begleitet und ihm auch dann Halt gegeben haben, wenn der Erfolg noch weit entfernt war.
Für Joshua Kimmich war sein Vater Berthold einer dieser Menschen.
Die Nachricht vom überraschenden Tod seines Vaters im Alter von nur 57 Jahren hat viele Fußballfans tief bewegt. Hinter dem Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und dem Führungsspieler des FC Bayern München steht in diesem Moment nicht der ehrgeizige Profi, der Woche für Woche Verantwortung übernimmt. Es steht ein Sohn, der einen geliebten Menschen verloren hat.
Ein Vater, der an seinen Traum glaubte
Schon in jungen Jahren unterstützte Berthold Kimmich seinen Sohn auf dessen Weg in den Fußball. Die regelmäßigen Fahrten zum Training beim VfB Stuttgart waren mit erheblichem Aufwand verbunden. Doch die Familie hielt an Joshuas Traum fest.
Was damals mit viel Einsatz und Vertrauen begann, führte Joshua schließlich auf die größten Fußballbühnen der Welt. Er gewann bedeutende Titel mit dem FC Bayern, wurde zu einem wichtigen Spieler der deutschen Nationalmannschaft und übernahm schließlich das Kapitänsamt.
Hinter dieser Karriere stehen nicht nur Talent und harte Arbeit, sondern auch die Unterstützung seiner Familie. Berthold durfte miterleben, wie aus dem fußballbegeisterten Jungen ein international anerkannter Profi wurde.
Die letzten Worte bleiben privat
Im Internet verbreitet sich eine emotional formulierte Geschichte, wonach Joshua Kimmich erstmals die letzten Worte seines Vaters enthüllt haben soll. Dabei wird behauptet, Berthold habe ihm einen besonderen Wunsch hinterlassen, der sein Leben für immer verändern werde.
Doch für diese konkreten Aussagen gibt es bislang keine verlässliche öffentliche Bestätigung. Deshalb wäre es falsch, vermeintliche letzte Worte zu erfinden oder sie Joshua Kimmich als echtes Zitat zuzuschreiben.
Was bekannt ist, macht die Geschichte ihrer Beziehung bereits bewegend genug: Berthold begleitete seinen Sohn über viele Jahre und unterstützte ihn auf dem Weg zu seiner außergewöhnlichen Karriere.
Wenn Fußball plötzlich nebensächlich wird
Der Verlust eines Elternteils lässt sich nicht an Titeln, Erfolgen oder sportlichen Statistiken messen. Auch für einen Fußballstar gibt es Momente, in denen Ergebnisse und Tabellenplätze in den Hintergrund treten.
Der FC Bayern hat seine Anteilnahme ausgesprochen und deutlich gemacht, dass Kimmich in dieser schweren Zeit die notwendige Unterstützung erhalten soll. Trainer Vincent Kompany betonte, dass es jetzt vor allem darum gehe, dass Joshua bei seiner Frau, seinen Kindern und seiner Familie sein könne.
Diese Haltung sendet eine wichtige Botschaft: Kein Spiel und kein sportlicher Erfolg sind wichtiger als die Menschen, die einem nahestehen.
Ein Vermächtnis, das über den Fußball hinausgeht
Ob es einen besonderen letzten Wunsch gab, ist öffentlich nicht bekannt. Doch die Geschichte von Joshua Kimmichs Karriere zeigt, wie viel die Unterstützung eines Elternteils bedeuten kann.
Berthold Kimmich konnte seinen Sohn auf einem langen Weg begleiten und dessen Erfolge miterleben. Diese gemeinsamen Jahre und Erinnerungen bleiben Teil ihrer Familiengeschichte.
Für Joshua beginnt nun eine Zeit, in der er Raum für seine Trauer und seine Familie braucht. Fans können ihm in diesen Tagen vor allem eines schenken: Mitgefühl, Geduld und Respekt vor seiner Privatsphäre.
Denn manchmal besteht das größte Vermächtnis eines Vaters nicht in einem berühmten letzten Satz, sondern in all dem, was er seinem Kind während eines gemeinsamen Lebens mitgegeben hat.