Bittere Nachricht für die deutsche Nationalmannschaft: Nico Schlotterbeck wird die kommenden beiden Nations-League-Spiele verpassen. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund hat sich im Abschlusstraining vor dem Duell mit Serbien am rechten Sprunggelenk verletzt. Die Diagnose sorgt für einen weiteren Rückschlag im deutschen Team.

 

Schlotterbeck war beim Training unglücklich umgeknickt und musste die Einheit vorzeitig abbrechen. Nach den ersten Untersuchungen wurde eine Außenbandverletzung am rechten Sprunggelenk festgestellt. Damit steht der 26-Jährige Bundestrainer Jürgen Klopp für die anstehenden Partien gegen Serbien und Griechenland nicht zur Verfügung.

 

Besonders bitter ist die Verletzung, weil Schlotterbeck erst vor kurzer Zeit nach einer längeren Pause zurückgekehrt war. Bereits bei der Weltmeisterschaft 2026 hatte sich der Dortmunder eine Verletzung am linken Sprunggelenk zugezogen und dadurch einen großen Teil des Turniers verpasst. Nach seiner Genesung kämpfte er sich zurück und erhielt unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp erneut eine wichtige Rolle.

 

Sein Comeback in der Nationalmannschaft feierte Schlotterbeck beim 1:1 gegen die Niederlande. Gegen Griechenland wurde er anschließend nicht eingesetzt, sollte aber weiterhin Teil der langfristigen Planung von Klopp sein. Nun zwingt ihn die erneute Verletzung zu einer weiteren Pause.

 

Für Jürgen Klopp kommt der Ausfall zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die deutsche Mannschaft steht in der Nations League nach dem Unentschieden gegen die Niederlande und der Niederlage gegen Griechenland bereits unter Druck. Gegen Serbien soll nun eine Reaktion folgen, bevor anschließend das Rückspiel gegen Griechenland ansteht.

 

In der Innenverteidigung stehen dem Bundestrainer allerdings mehrere Alternativen zur Verfügung. Waldemar Anton, Finn Jeltsch und Malick Thiaw gehören zu den Spielern, die Schlotterbecks Ausfall auffangen könnten. Welche Kombination Klopp letztlich wählt, dürfte zu den interessantesten Personalfragen vor dem Serbien-Spiel gehören.

 

Auch für Schlotterbeck selbst ist die Situation enttäuschend. Nach seiner Rückkehr wollte der Dortmunder wieder Spielpraxis sammeln und sich dauerhaft im neuen DFB-Team etablieren. Stattdessen muss er nun erneut pausieren und sich auf seine Genesung konzentrieren.

 

Wie lange Schlotterbeck genau ausfallen wird, bleibt zunächst abzuwarten. Eine Operation ist nach den bisherigen Informationen nicht erforderlich. Für die beiden kommenden Länderspiele steht jedoch fest: Deutschland muss ohne seinen Innenverteidiger auskommen.

 

Jürgen Klopp muss damit bereits früh in seiner Amtszeit mit mehreren personellen Problemen umgehen. Nach den Verletzungen von weiteren Nationalspielern ist der Ausfall von Schlotterbeck ein weiterer Rückschlag für die DFB-Elf.

 

Nun richtet sich der Blick auf das Duell gegen Serbien. Die deutsche Mannschaft muss ohne Schlotterbeck eine Lösung finden – und zeigen, dass sie auch personelle Rückschläge kompensieren kann.

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