🚨 „DAS IST SEIN LETZTES SPIEL FÜR DIE DEUTSCHE NATIONALMANNSCHAFT“ – nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Griechenland stehen plötzlich personelle Konsequenzen im Raum. Bundestrainer Jürgen Klopp machte nach dem Spiel deutlich, dass er aus der enttäuschenden Leistung wichtige Erkenntnisse gewonnen habe. Eine endgültige Ausbootung eines bestimmten Spielers wurde vom DFB bislang allerdings nicht offiziell bestätigt.
Deutschland musste sich in Augsburg mit 0:1 geschlagen geben. Dimitrios Kourbelis erzielte in der 74. Minute den einzigen Treffer der Partie. Sein Schuss wurde dabei entscheidend abgefälscht. Für Klopp war die Niederlage besonders enttäuschend, weil seine Mannschaft gegen eine tief stehende griechische Defensive nur wenige klare Möglichkeiten herausspielen konnte.
Der neue Bundestrainer sprach anschließend offen über die Probleme seiner Mannschaft. Klopp erklärte, dass Deutschland gegen einen tief stehenden Gegner feste Abläufe benötigt hätte, die nach der kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit noch nicht ausreichend entwickelt seien. Gleichzeitig stellte er klar, dass eine Niederlage dieser Art nicht zum Normalzustand werden dürfe.
Auch Kapitän Joshua Kimmich stand nach dem Abpfiff besonders im Mittelpunkt. Der Bayern-Spieler gehörte erneut zur Startelf und führte die deutsche Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Bereits gegen die Niederlande hatte Kimmich im zentralen Mittelfeld gespielt.
Die Niederlage dürfte deshalb auch Auswirkungen auf Klopps weitere Überlegungen haben. Der ehemalige Liverpool-Trainer hatte für die Partie gegen Griechenland bereits fünf Änderungen vorgenommen. Nun muss er entscheiden, welche Spieler seinem taktischen Konzept dauerhaft entsprechen und wo Veränderungen notwendig sind.
Besonders interessant wird sein, ob Klopp bei den kommenden Nations-League-Partien erneut rotieren oder einzelnen Spielern eine weitere Chance geben wird. Deutschland trifft am 1. Oktober in München auf Serbien und reist anschließend zum Rückspiel gegen Griechenland nach Thessaloniki. Für Klopp bieten diese Spiele die nächste Gelegenheit, seine Vorstellungen umzusetzen.
Die aktuelle Situation sorgt deshalb für Diskussionen innerhalb und außerhalb der Mannschaft. Fehler, taktische Abstimmung und die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff werden analysiert werden müssen. Ob daraus tatsächlich eine endgültige Ausbootung eines Spielers folgt, bleibt jedoch offen.
Fest steht: Klopp hat nach der Niederlage gegen Griechenland deutlich gemacht, dass er Konsequenzen aus seinen Erkenntnissen ziehen will. Welche Namen dabei künftig noch eine Rolle spielen, wird sich bei den nächsten Nominierungen zeigen. Deutschland steht damit vor einem wichtigen Abschnitt in Klopps noch junger Amtszeit.
