🚨😱 DAS IST DOCH NICHT NORMAL?! So viel Geld schuldete Barça dem FC Bayern noch
Eine Nachricht aus Spanien sorgt derzeit für Aufsehen in der Fußballwelt: Der FC Barcelona hatte zum Bilanzstichtag am 30. Juni 2026 noch eine Millionen-Verbindlichkeit gegenüber dem FC Bayern München. Dabei geht es um den Transfer von Robert Lewandowski, der bereits im Sommer 2022 von München nach Barcelona gewechselt war.
Laut dem veröffentlichten Finanzbericht der Katalanen standen zu diesem Zeitpunkt noch exakt 11,091 Millionen Euro gegenüber dem deutschen Rekordmeister aus. Die Summe wurde als kurzfristige Verbindlichkeit geführt und sollte somit innerhalb der folgenden zwölf Monate beglichen werden.
Besonders bemerkenswert ist der zeitliche Abstand zum eigentlichen Transfer. Lewandowski verließ Bayern bereits vor vier Jahren und wechselte für eine vereinbarte Sockelablöse von rund 45 Millionen Euro nach Barcelona. Die Zahlungen wurden allerdings nicht vollständig auf einmal geleistet, sondern über mehrere Jahre verteilt.
Damit wurde erneut deutlich, wie langfristig Transfergeschäfte im internationalen Spitzenfußball finanziell wirken können. Ein Spieler kann längst den Verein verlassen haben, während zwischen den Klubs weiterhin finanzielle Verpflichtungen bestehen.
Der Fall Lewandowski war allerdings nur ein Teil der finanziellen Verpflichtungen Barcelonas. Zum 30. Juni 2026 beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Vereinen und Sportorganisationen insgesamt auf rund 167,4 Millionen Euro. Davon entfielen etwa 115,8 Millionen Euro auf kurzfristige und 51,6 Millionen Euro auf langfristige Verpflichtungen.
Neben Bayern waren unter anderem RB Leipzig, Leeds United und der FC Sevilla betroffen. Besonders hohe Beträge standen damals noch im Zusammenhang mit Dani Olmo, Raphinha und Jules Koundé.
Allerdings gibt es inzwischen eine wichtige Entwicklung: Barcelona soll nach dem Bilanzstichtag mehrere dieser offenen Transferzahlungen beglichen haben. Dazu gehören laut aktuellen Berichten die Verpflichtungen für Dani Olmo, Raphinha, Jules Koundé, Robert Lewandowski und Vitor Roque. Insgesamt sollen dadurch mehr als 84 Millionen Euro an offenen Transferverbindlichkeiten abgearbeitet worden sein.
Für Bayern ist die Geschichte damit vor allem ein interessantes Beispiel dafür, wie Transferzahlungen im Profifußball abgewickelt werden. Die Münchner hatten zwar noch auf Millionen aus dem Lewandowski-Transfer gewartet, doch nach den jüngsten Berichten ist diese Verpflichtung inzwischen erledigt.
Trotzdem zeigt der Fall, wie komplex die finanzielle Situation beim FC Barcelona weiterhin ist. Der Klub erzielte zuletzt zwar Rekordumsätze, musste gleichzeitig aber weiterhin erhebliche finanzielle Verpflichtungen stemmen.
Die Schlagzeile sorgt deshalb zu Recht für Diskussionen – allerdings muss zwischen den historischen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag und der inzwischen aktualisierten Situation unterschieden werden.
