🚨 SCHWEINSTEIGER MIT HARTER KRITIK NACH DORTMUNDS 3:2-SIEG: „HOFFENHEIM HÄTTE GEWINNEN KÖNNEN!“ – KOVAČ REAGIERT
DORTMUND – Was für ein Fußballabend! Borussia Dortmund hat bei der TSG Hoffenheim einen spektakulären 3:2-Comeback-Sieg gefeiert – doch trotz der drei Punkte ist die Diskussion über die Leistung des BVB längst nicht beendet. Besonders die schwache erste Stunde sorgt für Gesprächsstoff.
Dortmund geriet in Sinsheim zunächst deutlich unter Druck. Nach einem Treffer von Leon Avdullahu kurz vor der Pause und dem Tor von Tim Lemperle in der 54. Minute lag die Mannschaft von Niko Kovač plötzlich mit 0:2 zurück. Über weite Strecken wirkte der BVB ideenlos und hatte große Probleme, Hoffenheims Angriffsspiel zu kontrollieren.
Erst nach rund einer Stunde änderte sich das Bild. Serhou Guirassy brachte Dortmund in der 61. Minute zurück ins Spiel, bevor Fabio Silva nur fünf Minuten später den Ausgleich erzielte. In der Schlussphase kam dann die entscheidende Szene: Nach einer Hereingabe wurde der Ball von Hoffenheims Albian Hajdari ins eigene Tor gelenkt. Dortmund hatte die Partie innerhalb von weniger als einer halben Stunde komplett gedreht.
Genau diese unterschiedliche Leistung dürfte auch den Anlass für die kritischen Stimmen gegeben haben. In sozialen Netzwerken wird derzeit eine Aussage Bastian Schweinsteigers verbreitet, wonach Hoffenheim das Spiel durchaus hätte gewinnen können. Eine verlässliche Primärquelle für das konkrete Zitat lässt sich allerdings nicht eindeutig bestätigen. Deshalb sollte die Aussage derzeit nicht als offizielles Schweinsteiger-Statement dargestellt werden.
Interessant ist dagegen die tatsächliche Reaktion von Niko Kovač. Der BVB-Trainer zeigte sich nach dem Schlusspfiff bemerkenswert ehrlich und bezeichnete den Erfolg selbst als glücklich. Besonders der Umstand, dass Dortmund durch ein Eigentor zum Sieg kam, spielte bei seiner Einschätzung eine Rolle. Gleichzeitig lobte Kovač die Energie und Mentalität seiner Mannschaft.
Damit lieferte Kovač selbst bereits eine Antwort auf die Kritik. Der Trainer wusste, dass Dortmund nicht über die gesamten 90 Minuten überzeugte. Gleichzeitig wollte er die außergewöhnliche Moral seiner Mannschaft nicht kleinreden.
Für den BVB war der Erfolg enorm wichtig. Nach zwei Bundesliga-Spielen steht Dortmund mit sechs Punkten perfekt da. Gleichzeitig zeigt das Spiel aber auch, dass noch Arbeit auf Kovač wartet. Besonders die Anfangsphase und die defensive Stabilität müssen verbessert werden, wenn Dortmund dauerhaft um die Spitzenplätze kämpfen möchte.
Kovač feierte mit dem Sieg außerdem sein 50. Bundesliga-Spiel als BVB-Trainer und stellte dabei einen Vereinsrekord auf: 107 Punkte aus seinen ersten 50 Ligapartien.
Die große Erkenntnis aus Sinsheim lautet deshalb: Dortmund kann Spiele drehen, selbst wenn es schlecht läuft. Doch gegen stärkere Gegner wird die Mannschaft vermutlich nicht immer auf ein spätes Comeback und ein Eigentor des Gegners hoffen können.