SG Hoffenheim hat einen bitteren Bundesliga-Auftakt erlebt. Trotz zweimaliger Führung unterlag die Mannschaft beim 1. FC Köln mit 2:3.
Nach dem Schlusspfiff war Kapitän Oliver Baumann die Enttäuschung deutlich anzumerken. Der Torhüter zeigte sich äußerst verärgert und soll seine Mitspieler lautstark zur Rede gestellt haben. Für Baumann war besonders der Einbruch nach der Pause schwer zu akzeptieren.
Hoffenheim lag durch Adam Daghim und später Ozan Kabak zweimal vorne. Doch Köln kämpfte sich zurück. Said El Mala erzielte den Ausgleich, ehe Thijs Dallinga mit zwei Treffern in der Schlussphase die Partie komplett drehte.
Baumann kritisierte nach der Partie vor allem die fehlende Stabilität seiner Mannschaft. Die TSG sei auf das Kölner Spiel vorbereitet gewesen, habe die Kontrolle nach der Pause aber verloren.
Der Kapitän machte damit klar, dass er eine solche Leistung nicht einfach akzeptieren will. Seine deutlichen Worte sollen innerhalb der Mannschaft als Weckruf verstanden werden. Für Hoffenheim gilt es nun, schnell zu reagieren und im nächsten Spiel eine bessere Antwort zu geben.
