hende Wechsel von Carlo Sickinger sorgt für erhebliche Nebengeräusche: Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers plant der Mittelfeldakteur rechtliche Schritte gegen seinen aktuellen Arbeitgeber SV Elversberg. Grund für den eskalierenden Konflikt sind angeblich ausstehende Gehaltszahlungen vor seinem endgültigen Abgang im Sommer.
Sickinger, der über lange Zeit eine tragende Rolle im Spiel der Elversberger einnahm, wirft dem Verein vor, vertraglich zugesicherte Bezüge für die letzten Monate nicht vollständig beglichen zu haben. Da außergerichtliche Einigungsversuche und Gespräche zwischen den Beratern des Spielers und der Vereinsführung bislang zu keinem Ergebnis führten, bereitet die Juristenseite des Profis nun eine Klage vor dem Arbeitsgericht vor.
Der SV Elversberg weist die Anschuldigungen auf Nachfrage energisch zurück und betont, allen finanziellen Pflichten fristgerecht nachgekommen zu sein. Aus dem Umfeld der Vereinsführung heißt es, etwaige Abzüge oder Einbehalte stünden im Zusammenhang mit vertraglichen Detailklauseln und Gegenansprüchen.
Der drohende Rechtsstreit überschattet das Ende einer sportlich erfolgreichen Zusammenarbeit. Für den Profi geht es vor seinem Neuanfang nicht nur um beträchtliche Summen, sondern auch um einen sauberen finanziellen Schnitt. Sollte in letzter Minute keine außergerichtliche Abfindung vereinbart werden, wird der Fall vor dem Arbeitsgericht verhandelt.
