Galatasaray ohne neues Angebot für Demirović
Die Zukunft von Ermedin Demirović beim VfB Stuttgart bleibt weiterhin offen. Zuletzt gab es Spekulationen über ein mögliches Interesse von Galatasaray Istanbul am bosnischen Angreifer. Doch nach aktuellen Informationen hat der türkische Spitzenklub sein Angebot bislang nicht verbessert.
Galatasaray soll dem VfB Stuttgart zunächst rund 15 Millionen Euro für Demirović angeboten haben. Dieses Angebot wurde offenbar nicht weiter erhöht. Seit der ursprünglichen Offerte habe der türkische Verein kein neues beziehungsweise verbessertes Angebot an Stuttgart übermittelt. Damit gibt es derzeit keine konkreten Anzeichen dafür, dass ein Transfer unmittelbar bevorsteht.
Demirović selbst soll von den finanziellen Bedingungen, die Galatasaray ihm angeboten hat, durchaus angetan gewesen sein. Besonders das mögliche Gehalt soll für den 28-jährigen Stürmer interessant gewesen sein. Trotzdem reicht das persönliche Interesse des Spielers allein nicht aus, um einen Wechsel zu realisieren.
Der VfB Stuttgart dürfte seinerseits genau prüfen, wie er mit der Situation umgeht. Demirović ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und besitzt sportlich weiterhin einen hohen Wert. Ein Abgang würde daher nur dann realistisch erscheinen, wenn ein Angebot eingeht, das sowohl den Vorstellungen des Vereins als auch den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entspricht.
Für Galatasaray bedeutet die aktuelle Situation, dass der Transfer vorerst ins Stocken geraten ist. Sollte der türkische Klub Demirović weiterhin unbedingt verpflichten wollen, wäre möglicherweise ein deutlich verbessertes Angebot notwendig. Bislang gibt es dafür jedoch keine konkreten Hinweise.
Die nächsten Tage könnten deshalb entscheidend werden. Sollte Galatasaray seine Bemühungen intensivieren und Stuttgart mit einer neuen Offerte überzeugen, könnte Bewegung in die Personalie kommen. Bleibt es hingegen bei den bisher bekannten 15 Millionen Euro, spricht derzeit vieles dafür, dass Demirović weiterhin beim VfB Stuttgart bleibt.
Die Fans dürfen die Situation daher gespannt verfolgen. Ein Wechsel nach Istanbul ist momentan jedenfalls keineswegs beschlossene Sache.
