In den sozialen Medien verbreiten sich derzeit Berichte, wonach die FIFA nach dem Achtelfinale zwischen Deutschland und Paraguay eine offizielle Untersuchung gegen das VAR-Team im Video Assistant Referee Operations Centre (VOR) in Nyon (Schweiz) eingeleitet haben soll.
Den Behauptungen zufolge seien Ă€hnliche Spielsituationen innerhalb derselben Partie unterschiedlich bewertet worden, was zu Diskussionen ĂŒber die Einheitlichkeit der VAR-Entscheidungen gefĂŒhrt habe. AuĂerdem wird behauptet, die FIFA habe nach einer internen ĂberprĂŒfung DisziplinarmaĂnahmen gegen das VAR-Team eingeleitet und sogar eine Stellungnahme veröffentlicht, die die deutsche Mannschaft unterstĂŒtze.
Bislang gibt es jedoch keine offizielle BestĂ€tigung fĂŒr diese Angaben. Weder die FIFA noch die Schiedsrichterkommission haben eine Untersuchung, DisziplinarmaĂnahmen oder eine Stellungnahme dieser Art bekannt gegeben. Auch seriöse Medien berichten derzeit nicht ĂŒber einen bestĂ€tigten Vorfall, der den in den sozialen Medien verbreiteten Behauptungen entspricht.
Nach kontroversen Schiedsrichter- oder VAR-Entscheidungen entstehen hĂ€ufig Spekulationen ĂŒber mögliche Untersuchungen oder Sanktionen. Solche Meldungen sollten jedoch erst dann als gesichert angesehen werden, wenn sie durch offizielle Mitteilungen oder glaubwĂŒrdige Medien bestĂ€tigt wurden.
Bis dahin bleibt diese Geschichte ein unbestĂ€tigtes GerĂŒcht und sollte nicht als bestĂ€tigte Nachricht weiterverbreitet werden.