🚨😮 BAYERN-LEGENDE GERLAND ERKLÄRT: SO LIESS DER FC BAYERN DEN HAALAND-DEAL PLATZEN
Was wäre gewesen, wenn Erling Haaland schon als Teenager beim FC Bayern München gelandet wäre? Diese Frage dürfte sich mancher Bayern-Fan nach den neuesten Aussagen von Hermann Gerland stellen. Die Bayern-Legende hat erneut enthüllt, wie früh der deutsche Rekordmeister die außergewöhnlichen Fähigkeiten des Norwegers erkannte – und warum es trotzdem nicht zu einer Verpflichtung kam.
Gerland hatte Haaland bereits entdeckt, als dieser noch für Molde FK spielte. Der damalige Nachwuchsspieler war international noch weitgehend unbekannt. Bei einer Partie der norwegischen U-Nationalmannschaft gegen Deutschland fiel der Stürmer Gerland sofort auf. Der langjährige Bayern-Trainer war von seinem Talent offenbar so überzeugt, dass er unmittelbar die Verantwortlichen in München informierte.
„Wir müssen ihn verpflichten“, soll Gerland damals sinngemäß gefordert haben. Wenige Tage später kam Haaland tatsächlich nach München und besuchte den Bayern-Campus. Die Voraussetzungen für einen Transfer waren aus heutiger Sicht geradezu unglaublich.
Nach Gerlands Angaben hätte Haaland damals lediglich rund 2,8 Millionen Euro Ablöse gekostet. Auch seine Gehaltsvorstellungen waren für heutige Verhältnisse äußerst niedrig: Der junge Norweger soll zwischen 10.000 und 15.000 Euro monatlich verlangt haben.
Doch der FC Bayern entschied sich gegen die Verpflichtung. Ein entscheidender Punkt soll die damalige Konkurrenz im Angriff gewesen sein. Mit Thomas Müller und Robert Lewandowski verfügte der Rekordmeister bereits über zwei etablierte Offensivspieler. Die Frage lautete offenbar: Wo hätte ein noch unerfahrener Haaland überhaupt regelmäßig spielen sollen?
Aus heutiger Sicht wirkt diese Entscheidung natürlich besonders bitter. Haaland entwickelte sich zunächst bei Molde weiter, wechselte anschließend zu Red Bull Salzburg und später zu Borussia Dortmund. 2022 folgte schließlich der Wechsel zu Manchester City, wo der Norweger endgültig zum internationalen Superstar wurde.
Bayern hatte später erneut Interesse an Haaland. Nach dem Abschied von Robert Lewandowski beschäftigte sich der Klub intensiv mit dem Stürmer. Zu diesem Zeitpunkt waren die finanziellen Dimensionen jedoch völlig andere. Haaland entschied sich letztlich für Manchester City.
Gerlands Geschichte zeigt damit eindrucksvoll, wie schwierig Entscheidungen bei jungen Talenten sein können. Ein Spieler, der mit 16 oder 17 Jahren noch nicht perfekt in einen Kader passt, kann wenige Jahre später zu einem Weltstar werden.
Für Bayern bleibt deshalb ein enormes „Was wäre, wenn?“. Gerland hatte Haalands außergewöhnliches Potenzial früh erkannt – doch der Klub wagte den Schritt damals nicht. Eine Entscheidung, die aus heutiger Sicht wohl zu den spektakulärsten verpassten Transferchancen der Münchner gehört.
