Bei Borussia Dortmund sorgt die Zukunft von Nico Schlotterbeck erneut für Spekulationen. Der deutsche Nationalspieler gilt seit Monaten als begehrter Innenverteidiger, wobei internationale Topklubs immer wieder mit einem Transfer in Verbindung gebracht wurden.
Schlotterbeck hatte im April seinen Vertrag beim BVB vorzeitig bis 2031 verlängert. Gleichzeitig enthielt der neue Vertrag offenbar eine spezielle Ausstiegsklausel, die nur von ausgewählten ausländischen Vereinen genutzt werden konnte. Die festgelegte Ablösesumme soll zwischen 50 und 60 Millionen Euro gelegen haben.
Zu den interessierten Klubs wurden unter anderem Real Madrid und Liverpool gezählt. Allerdings lief die entsprechende Klausel Mitte Juli aus, ohne dass ein Verein davon Gebrauch machte. Damit hat Dortmund aktuell deutlich mehr Kontrolle über die Zukunft des 26-Jährigen.
Trotzdem bleibt ein späterer Abschied möglich. Schlotterbeck gehört zu den wichtigsten Spielern des BVB und könnte bei starken Leistungen erneut das Interesse europäischer Spitzenklubs wecken.
Aktuell spricht jedoch vieles dafür, dass der Verteidiger zumindest in der kommenden Saison weiterhin das schwarz-gelbe Trikot tragen wird. Ein unmittelbarer Abschied ist nach dem Ablauf der Klausel deutlich schwieriger geworden.
