🚨 Mega-Angebot abgelehnt: Köln-Poker eskaliert – droht dem BVB ein Problem?
Der Transfer-Poker um Said El Mala hat am Freitag eine überraschende Wendung genommen. Borussia Dortmund hat seine Bemühungen um das 19-jährige Talent des 1. FC Köln offiziell beendet. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte, dass das letzte Angebot der Dortmunder abgelehnt wurde und kein weiteres folgen soll.
Damit endet eine wochenlange Transfer-Saga, die zuletzt immer größere Dimensionen angenommen hatte. Dortmund soll zuletzt ein Gesamtpaket angeboten haben, das laut Medienberichten die Marke von 50 Millionen Euro erreichen konnte. Nach Angaben der BILD bestand das Angebot aus rund 46 Millionen Euro Grundablöse plus möglichen Bonuszahlungen.
Doch Köln blieb offenbar hart. Der Klub soll auf einer höheren beziehungsweise anders strukturierten garantierten Zahlung bestanden haben. Genau daran scheiterten die Verhandlungen letztlich. Für Dortmund war damit offenbar die finanzielle Schmerzgrenze erreicht.
Besonders bitter für den BVB: El Mala galt intern als Wunschspieler für die Offensive. Der 19-Jährige hatte in seiner ersten Bundesliga-Saison mit 13 Toren und fünf Vorlagen auf sich aufmerksam gemacht und sich damit zu einem der interessantesten jungen deutschen Offensivspieler entwickelt.
Nun muss Dortmund umplanen. Das größte Risiko besteht weniger darin, dass der BVB einen einzelnen Spieler verliert – schließlich war El Mala nie Teil des Dortmunder Kaders –, sondern darin, dass wertvolle Zeit im Transferfenster verloren gegangen sein könnte. Die Verantwortlichen müssen nun schnell entscheiden, ob ein anderer offensiver Spieler verpflichtet werden soll.
Auch Köln geht mit einem erheblichen Risiko in die Entscheidung. Der Verein behält zwar sein Top-Talent, verzichtet dafür aber auf eine außergewöhnlich hohe Einnahme. Sollte El Mala seine Entwicklung fortsetzen, könnte sein Marktwert allerdings weiter steigen. Umgekehrt besteht natürlich immer das Risiko, dass sich eine solche Entwicklung nicht linear fortsetzt.
Für den BVB ist deshalb jetzt vor allem eines wichtig: Ruhe bewahren und den Plan B konsequent umsetzen. Die Verantwortlichen haben klargemacht, dass sie ihre finanzielle Grenze nicht überschreiten wollen.
Der Mega-Poker ist damit beendet – zumindest zwischen Dortmund und Köln. Ob El Mala tatsächlich in Köln bleibt oder später ein anderer Klub einen neuen Vorstoß wagt, bleibt offen.
Fakt ist: Der BVB hat mehr als 50 Millionen Euro in Aussicht gestellt, Köln lehnte ab und Dortmund zog sich anschließend zurück. Eine spektakuläre Transfergeschichte findet damit vorerst ein Ende. 🟡⚫🚨
