💔 VOR 20 MINUTEN: DER GESAMTE 1. FC UNION BERLIN STEHT HINTER STEFFEN BAUMGART …
Steffen Baumgart und der 1. FC Union Berlin haben in den vergangenen Monaten ein bewegtes Kapitel erlebt. Der Trainer, der für seine direkte Art, seine emotionale Kommunikation und seine intensive Arbeitsweise bekannt ist, stand während seiner Amtszeit immer wieder im Mittelpunkt der Diskussionen rund um den Köpenicker Klub.
Allerdings ist wichtig: Baumgart ist aktuell nicht Trainer von Union Berlin. Der Verein trennte sich am 11. April 2026 offiziell von ihm und seinen Co-Trainern Danilo de Souza und Kevin McKenna. Union erklärte damals, dass die Rückrunde enttäuschend verlaufen sei und die Mannschaft nach 14 Spielen seit der Winterpause nur zwei Siege eingefahren habe.
Die Trennung bedeutete dennoch nicht, dass Baumgarts Arbeit im Verein ausschließlich negativ bewertet wurde. In seiner offiziellen Stellungnahme würdigte Union-Geschäftsführer Horst Heldt ausdrücklich die geleistete Arbeit des Trainerteams. Der Klub verwies dabei darauf, dass Union unter Baumgart in der Vorsaison den Klassenerhalt gesichert und in der Hinrunde eine gute Punktausbeute erzielt hatte.
Genau diese unterschiedlichen Seiten seiner Amtszeit sorgen bis heute für Gesprächsstoff. Baumgart hatte bei Union die Aufgabe übernommen, eine Mannschaft zu stabilisieren und gleichzeitig die typische Mentalität des Vereins zu bewahren. Seine emotionale Art passte dabei zu vielen Elementen der Union-Kultur.
Für viele Anhänger sind Trainer nicht nur Personen an der Seitenlinie. Sie stehen für eine bestimmte Fußballidee, für Charakter und für die Verbindung zwischen Mannschaft und Fans. Baumgart verkörperte diese Emotionalität besonders stark.
Nach seinem Abschied übernahm Marie-Louise Eta die Männer-Mannschaft zunächst interimistisch. Union erklärte damals, dass Eta die Mannschaft durch die entscheidende Schlussphase der Saison führen sollte.
Inzwischen ist Union in eine neue Saison gestartet. Auf der offiziellen Vereinsseite wird Mauro Lustrinelli als neuer Cheftrainer der Männer-Mannschaft geführt. Auch das zeigt, dass sich der Klub sportlich inzwischen in einer neuen Phase befindet.
Trotzdem bleibt Baumgart eine Figur, über die bei Union gesprochen wird. Seine Zeit in Köpenick war von intensiven Spielen, emotionalen Momenten und schwierigen sportlichen Entscheidungen geprägt.
Sollten aktuelle Fans nun tatsächlich öffentlich ihre Unterstützung für Baumgart ausdrücken, wäre das vor allem ein Zeichen dafür, dass seine Zeit beim Verein bei Teilen der Anhängerschaft weiterhin Erinnerungen hinterlassen hat. Eine offizielle aktuelle Erklärung des Vereins, wonach „der gesamte 1. FC Union Berlin“ hinter Baumgart steht, ist jedoch nicht belegt.
Die Geschichte zwischen Baumgart und Union ist damit sportlich beendet – die Diskussion darüber, welchen Einfluss er während seiner Amtszeit hatte, dürfte bei den Anhängern jedoch weitergehen.