🔥 „WIR SIND KEINE TOPMANNSCHAFT MEHR!“ – Schweinsteiger kritisiert den DFB, Kimmich reagiert mit klaren Worten
Die 0:1-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland hat unmittelbar eine Diskussion über die aktuelle Qualität und Entwicklung des DFB-Teams ausgelöst. Nach der Partie äußerte sich Weltmeister Bastian Schweinsteiger als TV-Experte deutlich zur Situation der Mannschaft und sprach von einem Team, das derzeit nicht mehr zur internationalen Spitze gehöre.
Schweinsteiger kritisierte insbesondere, dass Deutschland zu wenige Spieler habe, die eine Partie mit individuellen Aktionen entscheiden könnten. Als Ausnahme hob er Joshua Kimmich hervor. Gleichzeitig verwies der frühere Nationalspieler auf mehrere griechische Akteure, die aus seiner Sicht in der Partie den Unterschied gemacht hätten.
Kimmich selbst reagierte nach der Niederlage bemerkenswert offen auf diese Einschätzung. Statt Schweinsteigers Analyse zurückzuweisen, räumte der Kapitän ein, dass Deutschland aktuell tatsächlich nicht als Topteam bezeichnet werden könne. Seine Antwort fiel dabei deutlich nüchterner aus als die zugespitzte Kritik in den sozialen Netzwerken.
„Momentaufnahme ist, dass wir kein Topteam sind“, erklärte Kimmich sinngemäß. Gleichzeitig machte er deutlich, dass diese Situation nicht zwangsläufig dauerhaft sein müsse. Die Mannschaft befinde sich unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp in einem Entwicklungsprozess.
Gerade dieser Punkt sorgt nun für Diskussionen. Kimmich übernahm damit nicht nur Verantwortung für die enttäuschende Leistung, sondern stellte auch klar, dass eine neue taktische Idee Zeit benötige. Wenn ein Trainer neue Abläufe einführt, müssten sich die Automatismen zunächst entwickeln.
Auch statistisch war Kimmich gegen Griechenland stark eingebunden. Laut SPORT1 hatte der Kapitän 152 Ballkontakte und eine Passquote von 92 Prozent. Gleichzeitig unterliefen ihm einige ungenaue Aktionen, während sein abgefälschter Ball beim griechischen Führungstreffer entscheidend zum 0:1 beitrug.
Damit ist die Debatte keineswegs beendet. Schweinsteigers Kritik richtet sich vor allem auf die allgemeine Entwicklung des DFB-Teams, während Kimmich die aktuelle Situation als Zwischenstand eines Neuaufbaus betrachtet.
Für Jürgen Klopp bleibt nun die Aufgabe, aus dieser schwierigen Phase konkrete Konsequenzen zu ziehen. Deutschland hat bereits die nächsten Spiele vor sich und damit die Möglichkeit, auf die enttäuschende Niederlage zu reagieren.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wie groß die aktuelle Krise ist, sondern wie schnell die Mannschaft unter Klopp wieder klare Strukturen und bessere Leistungen zeigen kann.