⚫️🔴 Rolfes ehrlich nach dem Spiel: „Wir haben dieses Spiel aus der Hand gegeben“
Simon Rolfes hat nach dem Spiel eine klare und zugleich selbstkritische Analyse abgegeben. Der Verantwortliche von Bayer Leverkusen war der Meinung, dass die Werkself über weite Strecken die bessere Mannschaft gewesen sei – das Ergebnis spiegelte die Leistung jedoch nicht vollständig wider.
„Wir haben besser gespielt, als es das Ergebnis aussagt“, erklärte Rolfes. Gleichzeitig bemängelte er eine kurze Phase, in der Leverkusen den eigenen Fußball vermissen ließ. „Wir haben fünf oder acht Minuten aufgehört, Fußball zu spielen“, sagte er und machte damit deutlich, wo seiner Meinung nach die entscheidende Schwäche lag.
Besonders kritisch bewertete Rolfes die Entstehung der Gegentore. Beim ersten Treffer hätte die Mannschaft trotz der vermeintlichen Aus-Situation weiterspielen müssen. Niemand dürfe einfach stehen bleiben, solange nicht eindeutig feststeht, dass der Ball tatsächlich im Aus ist.
Auch beim zweiten Gegentor sah Rolfes deutliche Defizite. Nach einer Ecke dürfe ein guter Kopfballspieler nicht derart frei zum Abschluss kommen. Innerhalb kurzer Zeit stand es plötzlich 1:2 – ein Spielstand, den Rolfes selbst kaum erklären konnte.
Doch Leverkusen zeigte anschließend eine starke Reaktion. Die Mannschaft erhöhte den Druck, setzte den Gegner zunehmend unter Druck und erspielte sich zahlreiche gefährliche Situationen. Dadurch gelang schließlich der verdiente Ausgleich.
Trotz der Aufholjagd blieb bei Rolfes ein Gefühl der Enttäuschung. Aus seiner Sicht hätte Bayer Leverkusen die Partie gewinnen können und vielleicht sogar gewinnen müssen.
Sein Fazit fällt deshalb zwiespältig aus: Die Werkself war seiner Meinung nach über weite Strecken das bessere Team, hat das Spiel aber durch eine kurze Unkonzentriertheit aus der Hand gegeben.
⚫️🔴 Ein Punkt, der sich eher wie zwei verlorene Punkte anfühlt?
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