🚨 VOR 20 MINUTEN: HAT SICH NIKO KOVAČ VON BORUSSIA DORTMUND VERABSCHIEDET?
DORTMUND – Eine dramatische Schlagzeile sorgt derzeit bei den Fans von Borussia Dortmund für Aufregung: „Vor 20 Minuten hat sich BVB-Trainer Niko Kovač verabschiedet …“ Für viele Anhänger klingt diese Meldung nach einem überraschenden Abschied des Trainers. Doch die aktuellen Informationen aus Dortmund zeichnen ein völlig anderes Bild.
Nach den derzeit verfügbaren offiziellen Informationen gibt es keine bestätigte Verabschiedung, keinen Rücktritt und keine Entlassung von Niko Kovač. Im Gegenteil: Der 54-Jährige stand am 7. September weiterhin im Mittelpunkt der Vorbereitung auf das erste Champions-League-Spiel der neuen Saison. Borussia Dortmund empfängt am Dienstagabend den FC Villarreal im SIGNAL IDUNA PARK.
Kovač sprach vor der Partie ausführlich über den spanischen Gegner und warnte seine Mannschaft davor, Villarreal trotz des schwierigen Saisonstarts zu unterschätzen. Der BVB-Trainer betonte die Qualität des Gegners und bereitete sein Team auf eine anspruchsvolle europäische Begegnung vor.
Auch beim Abschlusstraining war die sportliche Vorbereitung das zentrale Thema. Mehrere Spieler fehlten zwar bei der Einheit, doch Kovač gab in zwei Fällen Entwarnung. Daniel Svensson und Neuzugang Konstantinos Karetsas absolvierten das Training nicht mit der Mannschaft, waren laut Kovač jedoch gesund und standen grundsätzlich als Alternativen für die Partie zur Verfügung.
Gleichzeitig gibt es beim BVB einige tatsächliche Personalprobleme. Filippo Mané musste beim jüngsten Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim verletzungsbedingt ausgewechselt werden und wird voraussichtlich bis zur Länderspielpause fehlen. Zudem stehen Giannis Konstantelias und Emre Can verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Auch Nico Schlotterbeck und Ramy Bensebaini fehlen gegen Villarreal aufgrund von Sperren. Beide sind nach früheren Platzverweisen in europäischen Spielen für die Champions-League-Partie nicht spielberechtigt. Diese Situation könnte Kovač vor eine zusätzliche Herausforderung stellen, bedeutet jedoch keineswegs, dass der Trainer selbst vor einem Abschied steht.
Sportlich kann Kovač zudem auf einen starken Start zurückblicken. Dortmund gewann zuletzt bei der TSG Hoffenheim mit 3:2 und drehte dabei einen zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand. Für Kovač war die Partie gleichzeitig sein 50. Bundesliga-Spiel auf der BVB-Bank. Mit dem Sieg stellte er einen bemerkenswerten Vereinsrekord auf: 107 Punkte in seinen ersten 50 Bundesliga-Partien als Dortmund-Trainer.
Vor diesem Hintergrund erscheint die angebliche „Verabschiedung“ derzeit nicht als bestätigte Nachricht. Vielmehr zeigen die jüngsten offiziellen BVB-Berichte, dass Kovač weiterhin aktiv als Cheftrainer arbeitet und seine Mannschaft auf die nächste große Herausforderung vorbereitet.
Für die Dortmunder Fans bedeutet das: Es gibt aktuell keinen Grund, von einem Abschied Kovačs auszugehen. Der Fokus liegt vielmehr auf der Champions League und dem Heimspiel gegen Villarreal.
Die sensationelle Schlagzeile bleibt damit vorerst ein unbestätigtes Gerücht. Sollte sich an Kovačs Zukunft tatsächlich etwas ändern, wäre eine offizielle Mitteilung von Borussia Dortmund der entscheidende Beleg.
Bis dahin ist die Botschaft eindeutig: Niko Kovač bleibt BVB-Trainer – und seine Aufmerksamkeit gilt dem nächsten großen europäischen Abend in Dortmund.